Alexander-von-Humboldt Gymnasium Werdau
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Studienfahrt nach England

Die englische Sprache zu lernen ist ein zentraler Teil des Englischunterrichts, und das zu recht -  immerhin ist Englisch die Weltsprache Nr 1. Dank der eng gestrickten Lehrpläne ist es jedoch oftmals nicht möglich, einmal einen Blick auf die Kultur des Herkunftslandes dieser Sprache, das Vereinigte Königreich, zu werfen: Wie klingt das Englisch der native speakers? Essen alle Briten nur Fish’n’Chips? Wie verwirrend ist eigentlich der Linksverkehr auf den englischen Straßen?

Nun hatten auch wieder dieses Jahr knapp 50 Schüler der Klassenstufen 9 – 11 in den Osterferien die Möglichkeit, auf all diese und noch viele weitere Fragen rund um Großbritannien einmal selbst Antworten zu finden.

Das erste Highlight nach war natürlich das Treffen der Gastfamilien und deren Familien, die allesamt begeistert ihre immer noch etwas schüchternen Gäste aufnahmen, aber trotzdem mit ebenso großer Freude begrüßt wurden.

Viel Zeit blieb nicht, sich an die neue Umgebung samt Bett, Essen und ungewöhnlichem Dialekt zu gewöhnen, denn es ging die nächsten Tage bereits früh los, zuerst ins beschauliche Canterbury, das mit seinen urigen Pubs, alten Klosteranlagen und der massiven Kathedrale im Zentrum zahlreiche offene Münder hervorrief.

Aber auch Southampton wusste uns mit seiner beeindruckenden, hautnah zu erlebenden Seefahrtstradition zu beeindrucken. Die Naturfreunde unter uns gingen ebenfalls nicht leer aus, denn die Isle of Wight bot uns unbeschreibliche Ausblicke von ihren mächtigen Klippen, und die seltene Gelegenheit, einmal am Ort zu verweilen und die spektakuläre Kulisse zu betrachten.

Am Nachmittag folgte dann der geschichtlich-kulturelle Höhepunkt mit Besichtigung des Osborne Houses, dem Sommersitz von Queen Victoria.

Der Höhepunkt aber wartete noch auf uns, denn nach all den malerischen Städtchen und idyllischen Landschaften war London ein wahrer Schock für uns. In der pulsierenden Metropole stand nichts still, alles wuselte und keiner wusste so genau, was er zuerst bestaunen sollte.

Überall hätte es mehr Zeit gebraucht, die Atmosphäre voll wirken zu lassen und sie ausgiebig zu genießen - trotzdem haben wir in dieser Woche erstaunlich viel sehen und erleben dürfen und einen kleinen, aber feinen Einblick in die englische Kultur gewagt, der von zuhause aus einfach nicht möglich gewesen wäre.

Für alle, die England also einmal hautnah sehen und erleben wollen, ist die nächste Reise in zwei Jahren ein absolutes Muss!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 09. Mai 2019 11:11

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