Fossiliensuche im ehemaligem Steinbruch Ebermannstadt

Am 25.5.26 brachen unsere Klasse 6/2, unsere Klassenlehrerin und unsere Mathelehrerin Frau Prowe (die auch Geographie unterrichtet) um 8 früh mit dem Bus zu unserer Klassenfahrt auf. Unsere erste Anlaufstelle war der ehemalige Steinbruch in Ebermannstadt in der Fränkischen Schweiz in Bayern. Auf der Fahrt erzählte uns Frau Prowe etwas über die Landschaft, den Kalkstein und über die Zeitperiode des Jura. Als wir schließlich mit dem Bus der Firma Hühn im Steinbruch ankamen, wurden wir nochmal belehrt, denn Fossiliensuche ist nicht ungefährlich bei hohen Kalksteinfelswänden.

 

Dann ging es los. Eifrig suchten wir mit Hämmern die Schutthalde ab und fanden auch sehr schnell versteinerte Ammoniten, Muscheln und sonstige Fossilien. In der Region, in der wir waren, befand sich vor 240 Millionen Jahren ein warmes Meer. In dem Meer starben diese Tiere und wurden von abgestorbenen Pflanzen überlagert und wurden so zu Kalk. Die Kalkwand, die dort ist, ist grauweiß. Die obere Schicht ist die neuere und die untere die ältere Schicht. Als die Beutel gefüllt waren bestaunten wir die Funde der anderen und machten Fotos. Nach dieser „Schatzsuche“ fuhren wir mit dem Bus weiter in die Jugendherberge.  

Niklas Päßler

Im neuem Schloss Bayreuth

Von der Jugendherberge Bayreuth liefen wir nachmittags los zum Neuen Schloss Bayreuth. Nach ca. 20 Minuten kamen wir im Park vor dem Schloss an und warteten auf den Beginn der Führung. Unsere Führungsleiterin war Felicia Weiß. Sie führte uns in den ersten Stock, wo wir unsere Jacken und Rucksäcke in eine Kiste verstauten und uns ein Sitzkissen nahmen. Der erste Raum war der Gardereitersaal. In dem hielten sich früher die Soldaten auf, falls sie zur Verteidigung da sein mussten. Im nächsten Raum erzählte uns Frau Weiß, dass das Schloss ca. 270 Jahre alt ist und dass es gebaut wurde, weil das alte Schloss abgebrannt war. Man vermutet, dass der Markgraf Friedrich es anzündete,  indem er eine Kerze hinter eine Gardine stellte und somit das Feuer entfachte. Im nächsten Raum war der Festsaal, in dem wir spielerisch Informationen sammelten. In den Räumen danach durften wir noch ein paar Sachen anfassen z.B. Blattgold, Hermelinfell oder antike Stoffe. Der vorletzte Raum war das Chinesische Zimmer, das unter anderem nicht wirklich realistische Wandbemalungen hatte wie z.B. Drachen mit Flügeln (asiatische Drachen sehen nämlich aus wie Schlangen) oder Delfine, die aussahen wie Monster. Und im letzten Raum probierte ein Mädchen aus der Klasse ein Kleid an, das früher die Menschen auf dem Ball getragen hatten. Und somit war das dann auch das Ende der Führung. Nach zwei interessanten Stunden war die Führung auch schon vorbei und wir liefen im leichtem Regen wieder zur Jugendherberge in Bayreuth.

Lara Bergert

Eine Stadtrallye durch Bayreuth 

Am Donnerstag, dem 26.03.2026, führten wir eine Stadtrallye durch. Wir trafen uns gemeinsam am Platz vor der berühmten Markgräflichen Oper von Bayreuth. Dort starteten die schon vorentschiedenen fünf Gruppen im Fünf-Minuten- Takt. Dabei gab es vier Personen, die eine wichtige Aufgabe hatten: Gruppenleiter, Fotograf mit Handy, Sicherheitsbeauftragter und Zeitwächter. Insgesamt sollten 12 Stationen ablaufen und dort Antworten auf Fragen herausgefunden werden. 

Am Start, dem Markgräflichen Opernhaus, befand sich auch der Wittelsbacher Brunnen. Bei der zweiten Station sahen wir das Haus Wahnfried, dort hatte auch der Komponist Richard Wagner gewohnt. Nach ihm wurde auch eine Straße benannt, die Richard-Wagner-Straße. Im Anschluss gingen wir in den Hofgarten und sahen von dort aus das Neue Schloss. Als nächstes liefen die Gruppen zum Jean-Paul-Platz. Dort betrachteten wir das Denkmal des fränkischen Dichters, nach dem der Platz benannt worden war. Anschließend spazierten die Kinder durch die Friedrich- und Kanzleistraße. Wir kamen bei der Stadtkirche heraus. Als die Schüler dort vom Altar herausblickten, sahen wir eine zerbrochene Glasscheibe mit der Jahreszahl 1634. Bald darauf durchquerten die Gruppen die Altstadt. Als wir am Alten Schloss ankamen, hieß eine Aufgabe: „Schätze, wie viele Gesichter sind an den Wänden zum Innenhof und Fußgängerzone hin angebracht?“ Die nächste Station führte zum Schlossturm, wo die Kinder auf dem Marktplatz daneben drei Brunnen entdeckten. Die Namen der Brunnen waren Neptun-, Herkules- und Famabrunnen. Jetzt gingen wir durch die Brautgasse zum Rathaus. In der Nähe des Schlossturms befand sich auch gleich die Schlosskirche, in der die Decke der Kirche mit Stuck verziert war. Hier befinden sich drei Marmorsärge, in denen Markgraf Friedrich, Markgräfin Willhelmine und ihre Tochter Friederike ruhen. Zum Ziel führte eine Treppe neben dem Schloss. Dort gaben die Gruppen alle ihre Stationszettel an die Lehrerinnen ab. Erst auf der Rückfahrt im Bus fand die Siegerehrung statt. Die Gewinner wurden mit Süßigkeiten geehrt. 

Jonas Bernhardt

Der Tanzabend mit anschließender Disco

Am Donnerstag, dem 26.03.2026, schmiss unsere Klasse eine Disco. Doch bevor in unserem gemieteten Raum in unserer Jugendherberge in Bayreuth die beste Party stieg, hatten unsere Lehrerinnen Frau Prowe und Frau Zenner einen etwas klassischeren Tanzabend mit Tanzpartner geplant. Nachdem wir alle so aufgeregt und erwartungsvoll eingetrudelt waren, ging es um etwa 20 Uhr los. Endlich erfuhren wir die drei Tänze: Nämlich den Cha-Cha-Cha, den Jive und den Discofox. Frau Prowe und Frau Zenner zeigten uns, wie der Cha-Cha-Cha, funktionierte  und die Grundschritte getanzt werden.

Zusammen stellten wir uns auf, um die Schritte nachzutanzen. Die meisten Jungen fingen an, so langsam zu verzweifeln. Nachdem alle den Cha-Cha-Cha so langsam draufhatten, erklärte Frau Prowe uns den Jive und den Discofox. Schließlich konnten alle halbwegs die Schritte der drei Tänze.

So gegen 21:15 Uhr ging unsere eigene Disco los. Zuerst gab es ein paar Meinungsverschiedenheiten wegen der Musik, weshalb sie anfangs nicht bei allen Zustimmung fand. Nach und nach wurde die Musik aber besser. Als das letzte Lied ertönte, sprangen fast alle auf die Tanzfläche. Denn bei Macarena kann fast niemand widerstehen. Zum Schluss kamen auch ein paar französische Schüler und tanzten mit. Da es aber unsere eigene Disco war, schickte Frau Prowe sie wieder hinaus. Es war ein lustiges Erlebnis und wir würden es wieder machen.

Henri Gorol

 

Im Felsenlabyrinth Luisenburg /Wunsiedel 

Am Freitag, dem 27.3.2026 reisten wir wieder ab. Unsere Sachen waren gepackt und unsere Koffer im Bus verstaut. Frau Zenner, Frau Prowe und unsere Klasse mit dem Busfahrer Marios Hühn saßen im Bus. Nach einer einstündigen Fahrt erreichten wir unseren letzten Programmpunkt: das Felsenlabyrinth Luisenburg in Wunsiedel. Die Felslandschaft ist abenteuerlich aber auch nicht ungefährlich, daher gab es zu Beginn eine kleine Belehrung. Nun bildeten sich kleine Gruppen und unsere Klasse stürmte durch das Eingangstor, um mit dem Erklimmen des Berges loszulegen. Wenn wir blaue Pfeile sahen, wussten wir, dass es bergauf ging. Wenn man rote Pfeile sah, ging es bergab, zurück zum Eingang. Meine Gruppe hat noch eine Extraroute gefunden. Gelbe Pfeile hielten uns auf dem Extraweg. Nach elf Minuten erreichte meine Gruppe den ersten von drei Ausschauplätzen, die Turmruine. Leider fanden wir nicht den Pavillon, aber dafür das Gipfelkreuz, das wir eine Stunde später aufspüren konnten. Man hatte einen guten Blick ins Tal der Fränkischen Schweiz von allen Aussichtspunkten. Jetzt hielten wir uns an die roten Pfeile bergab. Zwei Stunden später begaben wir uns zum Fuße des Berges. Wir sammelten uns bei einem Bilderrahmen aus einem Herz. Das war ein großes, hohles Herz auf dessen Außenrand „Fichtelgebirge“ stand und wir stellten uns alle in das Herz beziehungsweise dahinter, um ein Erinnerungsfoto zu schießen. Eine Stunde und 15 Minuten fuhren wir in Richtung Werdau, Schließlich waren wir um 14.15 Uhr in Werdau angekommen. Der 27.März war ein schöner Tag. 

Matteo Beyer

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