Alexander-von-Humboldt Gymnasium Werdau
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Projekte

Klimaschulprojekt WALD

Klimaschulprojekt „Ökosystem Wald“ der Klassenstufen 6 und 11

Mit einem Jahr coronabedingter Verspätung konnte unser Waldprojekt endlich stattfinden. Am Dienstag, dem 12. Juli 2022 pilgerten unsere drei sechsten Klassen mit Ihren Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen in den Werdauer Wald in die Nähe des Werdauer Ortsteils Leubnitz-Forst. Dort wurden Sie von Schülerinnen und Schülern der Biologieleistungskurse 11 und von zwei Betreuern der Kreisnaturschutzstation „Gräfenmühle“ in Empfang genommen. Die drei Klassen mussten an drei Stationen je eine Stunde arbeiten und ihr im Unterricht erlangtes Wissen unter Beweis stellen. Die Stationen „Ökosystem Mischwald“ und „Ökosystem Monokultur“ wurden dabei durch unsere Leistungskursschüler vorbereitet und betreut. Am Lehrstand der Kreisnaturschutzstation wurde das Projekt durch viel Wissenswertes zum Thema Wasserkreislauf vervollständigt. Herzlichen Dank an die Kreisnaturschutzstation an dieser Stelle. Die Aufgabe für die einzelnen Schülergruppen bestand darin, mit Hilfe der an den Stationen ausgeteilten Arbeitsblätter einen Exkursionshefter anzufertigen. Diese Arbeitsblätter mussten während der Arbeit an den Stationen richtig vervollständigt werden. Die Schüler*innen bedankten sich am Ende der Veranstaltung bei allen Helfern und Stationsbetreuern mit einem herzlichen Applaus. Ein Zeichen, dass dieser besondere Unterrichtstag für die meisten eine willkommene Abwechslung in der Natur darstellte.

Ein herzliches Dankeschön auch noch an alle LK-Schülerinnen und Schüler, die sich sehr akribisch auf ihre Lehrtätigkeit im Wald vorbereitet hatten und den „Kleineren“ viel Wissenswertes zum Thema präsentierten.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 14. Juli 2022 22:46

Gemeinsames Sommerkonzert des Schulchores mit dem Gesangsverein zu Langenbernsdorf e.V.

Gemeinsames Sommerkonzert des Schulchores mit dem Gesangverein zu Langenbernsdorf e.V.

Am gestrigen 7.Juli  war der Saal des Gasthofes "Zum Weißen Ross" in Langenbernsdorf  mit zahlreichen Gästen mehr als gefüllt, die dem Sommerkonzert des Vereins lauschen wollten.

Und ihre Erwartungen wurden keinesfalls enttäuscht. Die Sänger und Sängerinnen boten ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri aus verschiedenen kleineren Werken sowie Meldodien bekannter Lieder und Stücke - rundum: ein bunter Mix aus Klassik, Pop, Filmmusik und weltlicher sowie geistlicher Liedertradition.

Den begeisterten Beifall des Publikums für die sehr hörenswerten Darbietungen erhielten nicht nur die Vereinsmitglieder sondern auch die jungen Sängerinnen und Sänger des Schulchores des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, mit denen der Gesangverein auf der Bühne stand. Eine Kooperation zwischen beiden Chören macht das möglich. 25 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums sangen enthusiastisch sowohl vom "kleinen grünen Kaktus" als auch  Leonhard Cohens berühmtes "Haleluja" oder das in diesen Zeiten so wichtige Lied "Vom einfachen Frieden" und sorgten für  mitreißende Begeisterung, natürlich Schwung, aber auch Nachdenklichkeit.

Helene Hartung, jüngstes Gesangvereinmitglied und Schülerin der Klasse 9/3, sorgte mit ihrem Solo-Part auf der Querflöte für eine beeindruckende Interpretation des Stückes "Adiemus", das der Waliser Karl Jenkins einst im Auftrag einer Fluggesellschaft komponiert hatte. Die klaren Stimmen der beiden Chöre sorgten für Gänsehautmomente in einem durch und durch bemerkenswerten Musikkonzert. Am Ende eines anderthalbstündigen Sommerkonzertes wollte der Applaus nicht enden und eine Zugabe musste her - ein verdienter Lohn für ein bemerkenswertes Projekt, bei dem junge Leute dazu beitragen, dass die Tradition des Chorsingens fortbesteht. Einfach nur: klasse!

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 09. Juli 2022 18:47

Abschlusstraining Rostock - Werdau

Das Abschlusstraining für die Tour wurde am 25. 06. 2022 durchgeführt.

Hier die Infos, Bilder und Videos:  https://de-de.facebook.com/radtourrostockwerdau/

Zuletzt aktualisiert am Montag, 27. Juni 2022 09:25

Das Kanulager 2022 kann kommen!

Das Kanulager 2022 kann kommen!

Am 14.Juni 2022 platzte unsere Mensa fast aus allen Nähten, als 150 Eltern und Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen sich zur letzten Informationsveranstaltung vor dem anstehenden Kanulager zusammenfanden. In einer Fotopräsentation konnte man schon einen kleinen Vorgeschmack auf die schönste Woche im Schuljahr bekommen, wenn es ins Kanulager im Forsthof Schwarz an der Mecklenburgischen Seenplatte geht. Neben einigen wertvollen Tipps von Herrn Seidel gab es auch noch einen anderen heiß ersehnten Höhepunkt: die Bekanntgabe der Gewinnerin, die das Logo für das diesjährige, nun schon legendäre Kanulager-T.shirt liefert. Im Kunstunterricht hatten die Neuntklässler unter Anleitung von Herrn Feustel ihre Entwürfe kreiert, die nach genauer Prüfung (auch auf ihre technische Umsetzbarkeit im Druckstudio) folgende Platzierung ergaben;

Das Logo für das Kanulager T-shirt 2022 stammt von Hannah Rosenthal.

Auf dem 2. und 3. Platz landeten die Entwürfe von Stella Anders und Nelly Gonschorek.

 

Herzlichen Glückwunsch allen Hobby-Designern!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 19. Juni 2022 12:17

Gründungskonzerte des Schulchores

Erfahrung trifft auf frischen Wind

Wir blicken auf ein durch und durch spannendes Wochenende zurück. Konkreter kann man sagen, dass die mitwirkenden Schüler:innen nicht viel weniger als Geschichte, in einer hoffentlich lang andauernden Historie, geschrieben haben.

Neben der ersten Orchesterprobe im Beisein von unseren musikalischen Begleitern aus dem Gesangverein zu Langenbernsdorf e.V. und der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach haben wir am Samstag, dem 14.05.2022 und Sonntag, dem 15.05.2022 unsere offiziellen Gründungskonzerte singen dürfen. Doch ein Highlight kommt selten allein. Und so können wir stolz berichten, dass diese Konzerte auch die ersten waren, die wir mit der Erfahrung der Sänger:innen aus Langenbernsdorf gemeistert haben.

Um unsere Emotionen verstehen zu können, muss man dabei gewesen sein. Sei es als Gast im Publikum oder viel mehr als Protagonist im Rampenlicht. Es war atemberaubend. Am besten beschreibt es sich als bunten Cocktail an Emotionen. Zum einen war da die Sicherheit, die uns die Generalprobe gegeben hat. Zum anderen sah man die vielen leeren Stühle, die im Konzert noch besetzt werden würden. Dass da später Publikum sitzen sollte, trieb die Nervosität hoch.

Der Countdown zum Auftritt ist mit „Achterbahn an Gefühlen“ noch harmlos ausgedrückt. Zum Glück waren da die Sänger:innen aus Langenbernsdorf, die als Felsen in der Brandung fungierten. Mit ihrer Erfahrung in Gesang und Stimme sowie unseren jungen Klang sollte das Konzert in beiden Chören als Höhepunkt und vor allem als Start in eine neue Ära verstanden werden. Mit dieser Vorfreude standen wir nun backstage, hörten das freudige Klatschen des Publikums und liefen voller Stolz, auch ein Teil dieses großen Ganzen zu sein, auf die Bühne. Es wurde still. Die großen Scheinwerfer waren auf uns gerichtet und es wurde warm, sehr warm. Herr Pauser, unser Dirigent und Chorleiter, kommt in den Saal. Er setzt an und das Orchester bringt uns mit einem lauten Schlag aus den vielen Gedanken. Sofort sprießt die Gänsehaut wieder auf. Das Orchester trifft bei mir einen Nerv, den auch der Großteil der anderen Sänger:innen verspürt. Es ist die Bewunderung dieses schönen Klangs.

Ein großer Dank geht an Frau Gralla und Herrn Pauser, die uns zu dem Chor gemacht haben, der wir heute sind. In nur wenigen Monaten lernten sie uns, ein großes Repertoire an musikalischen Meisterwerken zu singen. Auch wenn Auftritte Aufregung bedeuten, liefern sie als Gegenleistung Gänsehaut und ein nahezu berauschendes Gefühl. Das muss man einfach mitgemacht haben.

Tamino Weigl

Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. Mai 2022 18:40

Training läuft

Etwa 20 Schüler wollen die Tour Rostock -Werdau "erfahren", das Training zur Vorbereitung auf die rund 650 km lange Strecke vom Ostseestrand nach Hause läuft gut. Hier bei einer kurzen Pause an der Göltzschtalbrücke.

 Retro: Die letzten Touren

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 20. Mai 2022 06:36

Eine Schule singt

Schulchor Alexander-von-Humboldt - Gymnasium

Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde an unserer Schule ein Schulchor gegründet, initiiert von Michael Pauser (Liedermeister des Gesangvereines zu Langenbernsdorf e.V.) und Andrea Gralla (Musiklehrerin des Gymnasiums). Somit entstand eine Kooperationsvereinbarung und der Chor bereichert nun das GTA-Angebot unserer Schule. Die AG kann von den Klassenstufen 9 bis 12 besucht werden. Viele Schüler*innen zeigten Interesse und die erste Probe konnte am 30.09.2021 unter der Leitung von Herrn Pauser stattfinden. Von da an wurde unsere Gruppe immer größer und wir sind jetzt 39 Sänger*innen. Die Teilnehmer*innen wurden in vier Stimmgruppen eingeteilt: Sopran, die hohe Frauenstimme, Alt, die tiefe Frauenstimme, Tenor, die hohe Männerstimme und Bass, die tiefe Männerstimme. Unser Programm umfasst viele Genre. Von Rock-Pop, Klassik, Musical-und Filmmusik ist alles dabei und wir bekamen die Noten in Mappen bereitgestellt. Unsere Proben finden jeden Donnerstag von 14:30 –16:00 Uhr in der Aula statt. Von Dezember bis Anfang Januar mussten wir mit dem Gesangverein Langenbernsdorf leider online proben, da Corona die gemeinsamen Proben nicht zuließ. Doch das hat uns nicht davon abgebracht zu üben. Wir bekamen auf Teams Übedateien zur Verfügung gestellt und konnten kräftig weitersingen. Aber das ist kein Vergleich dazu in der Gemeinschaft zu musizieren, wie es bei der ersten gemeinsamen Probe vom Schul-und Langenbernsdorfer Chor bewiesen wurde. Dort besuchte uns sogar die Presse und wir bekamen einen Eindruck, wie es auf der Bühne klingen wird. Am 01.04. war es dann soweit: Unser erster Auftritt zur Eröffnung des Neubaus unserer Schule. Mit der Unterstützung von Herrn Hoffmann, Frau Nicolaus und Frau Gralla meisterten wir diese Prämiere ohne Probleme und konnten das Publikum von uns begeistern. Und in ein paar Wochen stehen wir nun auf der großen Bühne in der Werdauer Stadthalle Pleißental, wo wir uns gemeinsam mit dem Gesangverein Langenbernsdorf e.V., der Solistin Andrea Chudak und der Vogtland Philharmonie Greiz/ Reichenbach in großer Besetzung unter der Leitung von Michael Pauser präsentieren. Auch Sie können uns am 14. und 15.05. besuchen und am Wunder der Musik teilhaben.

Stella, Lena und Annelie

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 13. April 2022 09:28

„Wir sind wach – hellwach!“

Zwischen dem 8.-10.2.2022 waren in der Turnhalle nicht die üblichen Bälle, Springseile, Volleyballnetze oder Bodenmatten zu sehen, sondern schwarze Bretter, große Kuben und Kleider. Dieser Materialien waren Teil der Probentage des künstlerischen Profils Klasse 10, die für ihr Abschlussstück übten. Gemeinsam mit der Theater-AG, die aktuell Schülerinnen und Schüler der Klasse 6-9 umfasst, wurde gezeichnet, gepinselt, gesungen, Gitarre geübt und Requisiten verschoben. Die drei arbeitsintensiven Tage bereiten die Premiere des Stücks „Wir sind wach – hellwach. Der Prozess gegen die Werdauer Oberschüler“ vor. Dafür werden nach den Ferien Plakate aufgehängt und Karten verkauft werden. Schnell sein lohnt sich, denn was die Kinder und Jugendlichen erprobt haben, ist nichts Geringeres als ein bedeutender Teil unser Schulgeschichte, der nicht nur in Werdau, sondern auch deutschlandweit ein Begriff ist.

Die Probentage werten die beiden Spielleiterinnen Frau Bocek (Mondstaubtheater Zwickau) und Frau Bohne als erfolgreich. Angefangen hat es Dienstagmorgen mit der Kostümauswahl, die größtenteils direkt beim Theater Plauen-Zwickau ausgeliehen wurde. Die Schülerinnen und Schüler haben bereits zum Profilunterricht und während des GTA-Angebots „Theater-AG“ ihre Rollen kennengelernt, sodass sie eine ungefähre Vorstellung hatten, welche Kostüme zu ihnen passten. Einige müssen sich 2-3x umziehen, sodass wir gemeinsam überlegten, ob die benötigte Zeit zwischen den einzelnen Szenen überhaupt dafür ausreicht, oder ob wir noch einmal umplanen sollten.

Danach wurde eine Abfolge der Bühnenbilder gestellt. Das heißt, ohne dabei zu schauspielern. Es ging dabei um Abläufe, wie: wer trägt diesen Quader herein? Wer nimmt den Stuhl am Ende der Szene mit hinaus? Wer hilft seiner Mitschülerin beim Umziehen? Welche Musik wird in welcher Reihenfolge abgespielt?

Dabei wurden manche Szenen erstmals aufgestellt oder umgeräumt, denn im normalen Unterrichtsgeschehen fehlt die Zeit für diese Überlegungen.

Die Schülerinnen und Schüler der anderen Turnhallen haben danach wahrscheinlich unbekannte Lieder vernommen. Das Lied der FDJ „Bau auf, bau auf“ wurde mit Gitarre eingeübt und die Hymne der DDR wurde angestimmt. Wozu wir diese brauchen? Schaut euch einfach eine der Vorstellungen an.

Während dieser Gesangseinlagen wurde in der 111 fleißig geklebt, gemalt, gerissen und gewalzt. Denn auch für die „Nicht-Schauspieler“ gibt es im Theater einiges zu tun. Kulissen müssen gebaut, Requisiten geplant, Programmhefte verfasst und Plakate entworfen werden. Die Kunstgruppe musste weitgehend selbständig und lediglich mit einer Art Checkliste ausgestattet eine Vielzahl von Aufgaben erledigen.

An diesem Dienstag waren bereits die ersten Szenen vollständig erlernt und erprobt.

Auch die kommenden Tage waren arbeitsintensiv. Die Kinder und Jugendlichen arbeiteten unermüdlich und mit wenigen Pausen von ca. 8-15 Uhr. Am Mittwoch traf man vereinzelt auch Schauspielerinnen um 16 Uhr noch an! An diesem Tag wurde eine neue Szene komplett fertig gestellt. Eine andere Szene wurde soweit vorbereitet (Text, Aufbau, Abfolge,…), dass sie am Donnerstag geübt werden konnte.

Am letzten Tag lernten alle den Begriff „Dokumentarisches Theater“ kennen, denn das „Herzstück“ dieses Projekt bietet offizielle Einblicke in alte Schul- bzw. Gerichtsakten. Alles in allem waren es arbeitsintensive, aber auch sehr erfolgreiche Probentage und wir freuen uns auf die Premiere und mindestens 2 weitere Auftritte im April und Frühsommer!

Die Volkspolizisten bereiten sich auf den 1.4. vor
 
Die Kunstgruppe entwirft Plakate …
 
… für die Kulissen
 
Marielle „Sara“ und Linda „Ecki“
 
Besprechung des Textbuches mit „Gabo“
 
Kostümlandschaften

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 23. Februar 2022 13:00

Kleine Honigbiene

Ein Unterrichtsprojekt der besonderen Art ist nun zu einem Ende gekommen und das fertige Endprodukt kann

hier

betrachtet werden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. März 2022 17:18

Sammelaktion

Eicheln und Kastanien für unsere Waldtiere    

Liebe Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen,

auch in diesem Jahr rufen wir euch wieder auf:

Sammelt viele Eicheln und Kastanien, um den Tieren im Wald Winterfutter zu garantieren. Die beste Klasse darf sich zur Belohnung über eine Überraschung freuen und der Forst spendiert zur Weihnachtszeit einen Tannenbaum für unseren Flur in der Schule!

Also: Sammelt fleißig schon jetzt und über die Herbstferien!

Abgabe ist dann Anfang November, also vom 01.11. bis 03.11.2021!

Bringt die Kastanien und Eicheln getrennt von einander in einem Beutel mit Zettel darauf (Name, Klasse und Menge in kg!!!) mit in die Schule. Den gefüllten Beutel stellt Ihr bitte an die Garage (obere Toreinfahrt Kugelstoßanlage) ab. Bitte keine Beutel vorher im Schulgebäude (Keller) abstellen!

 

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 04. Oktober 2021 14:38

La Réunion - ein Schüleraustausch 2022

 

 

Sainte Marie (la Réunion), den 13.03.2022

Wie fühle ich mich nach zwei Monaten Aufenthalt? Was hat sich inzwischen geändert?

Es sind bereits 2 Monate vergangen. Die Zeit verging für mich wie im Flug. Mein Stand heute ist, dass ich sehr traurig bin, wenn ich daran denke, dass ich in einem Monat wieder gehe und alle meine neu gefundenen Freunde höchstwahrscheinlich nie wieder sehen werde. Ich will, um ehrlich zu sein, gar nicht mehr gehen. Hier fühlt sich alles wie mein normales Alltagsleben an. 

Mir persönlich, fällt es leichter als erwartet, was das Heimweh angeht. Natürlich vermisse ich meine Familie und meine Freunde in Deutschland, doch nicht so sehr, dass ich abends im Bett weine und zurück will. Ich denke ab und zu daran, dass es jetzt in dem Moment auch mal schöner wäre wieder zu Hause zu sein. Ich denke jedoch, dass das ganz normal ist.

Ich habe jedoch so viel von diesem Austausch bereits gewonnen: neue sehr enge Freunde, sowohl in Deutschland (also die anderen deutschen Austauschschüler*innen), als auch auf La Réunion, Erfahrungen gesammelt, mein Französisch um einiges verbessert und ich bin selbstständiger und offener geworden.

Mir gefällt es hier so gut, dass ich bereits meinen nächsten Austausch für das kommende Schuljahr plane. Ich würde gerne wieder einen Austausch auf La Réunion machen und alle Leute wiedersehen, jedoch würde ich auch super gerne Neues sehen, eine neue Sprache ausprobieren und in ein anderes Land gehen. Derzeit schwanke ich zwischen Lateinamerika (Spanisch), Australien oder Singapur (Englisch).

Also, ich lege es jedem ans Herz einen Auslandsaufenthalt oder einen Schüleraustausch zu machen, wenn man die Chance/Möglichkeit dazu hat. Ich bin mir sicher, dass man es nicht bereuen wird.

 

Liebe Grüße

Nhi 

 

Sainte Marie (la Réunion), den 12.02.2022

Mein Alltag: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu meinem gewöhnlichen Alltag 

Im grundlegenden ähneln sich die Wochentage immer, dennoch ist jeder einzelne Tag erlebnisreich für mich, weil ich auch merke, wie sich von Tag zu Tag mein Französisch verbessert. Mittlerweile verstehe ich fast alles und kann mich auch relativ flüssig unterhalten und das schon nach 3 Wochen. Mir fällt es auf La Réunion besonders einfach, mich zu öffnen, da die Menschen hier wirklich sehr freundlich und verständnisvoll sind. Ich glaube, sie haben so viel Verständnis, weil es hier wirklich viele Touristen, bzw. Austauschschüler aus Spanien/Deutschland/China gibt. Wenn ich beispielsweise mit meiner Austauschpartnerin unterwegs bin, merke ich, wie die Menschen super nett sind und dann auch langsamer mit mir reden, damit ich es auch verstehe. 

Nun zu meinem Tagesablauf, jedoch etwas weiter im Detail. Dieser Ablauf variiert natürlich je nach dem, in welche Familie ihr kommt oder wo ihr wohnt, aber ich denke, dass es sich trotzdem sehr ähnelt.  

An den Schultagen verlassen wir meist 6:40Uhr das Haus, weil wir zur Schule gefahren werden und mit dem Auto braucht man circa 15-20min, denn wir wohnen in Sainte-Marie und die Schule ist in der „Hauptstadt“ Saint-Denis. Erwähnenswert ist es vielleicht auch, dass ich hier in die „classe de seconde“ gehe. Das wäre in Deutschland die 10. Klasse, obwohl ich zu Hause die 9.Klasse besuche. Doch das ist üblich, soweit ich weiß, dass man mit seinem Austauschschüler bzw. seiner Austauschschülerin in einer Klassenstufe höher am Unterricht teilnimmt. Weiter im Tagesablauf: Die erste Stunde beginnt immer 7:30Uhr. Bis wann wir Schule haben, ist immer unterschiedlich, denn am Montag haben wir z.B. bis 17:30 Schule und am Mittwoch nur bis 12:30. Dann gibt es auch noch viele Tage, an denen wir eine oder auch mehrere Freistunden haben. Für mich hörte sich das anfangs echt anstrengend an, aber für mich ist es hier um einiges entspannter als Schule in Deutschland, denn ich schreibe keine Arbeiten mit (aber ich dürfte, wenn ich wöllte). Zudem kommen noch immer die Freistunden, wegen dem Deutschunterricht hinzu und das sind echt viele, denn davon haben sie 6Std. pro Woche. Wie bereits in meiner letzten „Post“ erwähnt, verbringe ich die Deutsch-Freistunden mit den anderen deutschen Austauschschüler*innen. Wir entdecken La Réunion etwas besser, gehen essen und gehen ans Meer. Wenn meine Austauschpartnerin auch Freistunden hat, verbringen wir die Zeit entweder an der Schule mit den anderen Schülern oder wir gehen in den 10 Min. entfernten Skatepark. Seitdem ich auf La Réunion bin, habe ich wieder angefangen zu skaten und übe auch mehr an Tricks. Das macht echt richtig Spaß, weil hier fast alle skaten. Was es immer gibt, ist eine große Mittagspause von einer Stunde. In dieser Zeit essen wir immer zusammen. Entweder man isst in der Kantine oder man bestellt sich etwas an den Ständen vor der Schule. Letzteres machen wir meistens, denn das Essen in der Kantine istl nicht besonders lecker. In dieser kurzen Zeit sind mir die Menschen schon sehr ans Herz gewachsen. Nicht nur die deutschen Austauschschüler*innen, auch viele französische Schüler*innen sind schon sehr gute Freund*innen geworden. 

Nach der Schule fahren wir mit dem Bus nach Hause oder wir werden abgeholt. Dann habe ich zu Hause auch viel Zeit für mich oder ich verbringe Zeit mit meiner Austauschpartnerin. Bei uns gibt es dann immer so 19-20Uhr Abendessen. Das unterscheidet sich doch sehr von dem, was ich von zu Hause gewohnt bin. Denn hier beginnt das Essen mit „un apéritif/ un apéro oder "une entrée", also einer Vorspeise. Danach gibt es dann die Hauptspeise. Diese ist immer sehr verschieden in meiner Gastfamilie, aber soweit ich weiß, ist es auf La Réunion sehr üblich verschiedene Reisgerichte "un cari" zu essen. Auf den Hauptgang folgt eine kleine Nachspeise, „un déssert“. Bei uns ist das an manchen Tagen etwas Aufwendigeres, aber an den meisten Tagen gibt es Joghurt, Früchte oder Pudding. 

Am Abend sitzen wir dann noch alle gemeinsam im Wohnzimmer, unterhalten uns und manchmal machen wir auch alle gemeinsam Musik (spielen Gitarre, Mundharmonika, Querflöte,…). Ich glaube auch, dass ich, wenn ich bei der Familie bin, viel mehr lerne (sprachlich) als in der Schule. Durch die Familie durfte ich auch schon die kreolische Kultur näher kennenlernen. Ich wusste nicht, dass es eine eigene Sprache gibt und man diese jedoch nicht wirklich schreiben kann, sondern jeder schreibt so wie man es hört. Die Musik hat die Familie mir auch vorgespielt oder auch das Essen gezeigt. Es wird einem also definitiv nicht langweilig. 

 

Schöne Ferien in Sachsen und Grüße aus La Réunion, Nhi :) 


Sainte Marie (la Réunion), den 21.01.2022

 

Meine ersten Eindrücke: Familie, Schule, Klima,… auf La Réunion

Mittlerweile bin ich seit circa 2 Wochen für einen Schüleraustausch auf LA RÉUNION und mir gefällt es  super gut. Ich hatte eine Woche Ferienzeit, um mich ein wenig besser einzuleben. Nach einigen Tagen habe ich mich richtig wohl gefühlt, weil meine Gastfamilie mich sehr freundlich und mit offenen Armen empfangen hat. Am letzten Montag hatte ich dann meinen ersten Schultag auf der Insel. Ich war zuerst ein wenig geschockt, weil es unglaublich viele Schüler*innen gab. Das liegt jedoch daran, dass es einen großen Schulcampus gibt und dieser zu mehreren Schulen gehört. Nach einer Woche in der Schule bin ich megafroh mich für diesen Austausch entschieden zu haben und kann es jedem empfehlen, der an neuen Erfahrungen und neuen Bekanntschaften interessiert ist. Denn seitdem ich hier bin, habe ich schon sehr viele neue Menschen getroffen und neue Freundschaften geschlossen. An der Schule, auf die ich gehe, gibt es auch noch viele andere deutsche Austauschschüler*innen (in meiner Klassenstufe insgesamt 8). Mit ihnen verbringe ich die Zeit in den Freistunden, weil wenn unsere Austauschpartner*innen Deutschunterricht haben, haben wir Freistunden. In dieser Zeit verlassen wir die Schule, gehen ans Meer und unterhalten uns. Das ist möglich, weil das Meer nicht weit weg von der Schule ist (5 min zu Fuß).Was anfangs ein eher negativer Punkt war, sind die Moustiques/Mücken. Denn davon gibt’s hier genug & sie stechen auch gern mal zu, aber mit der Zeit gewöhne ich mich daran und auch an das Klima hier bin ich mittlerweile komplett gewöhnt. In den ersten Tagen war das Klima echt anstrengend und hat mich immer müde gemacht, weil es sehr heiß und feucht ist. Das ist zum einen anstrengend, aber auch super schön. Von der Natur auf La Réunion konnte ich erst ein wenig sehen. Doch ich bin bereits begeistert von den Bergen und dem Meer vor der Haustür, den Wasserfällen und exotischen Pflanzen. Ich bin wirklich glücklich hier zu sein Lächelnd. Liebe Grüße Nhi (Klasse 9/3)

 


Werdau, den 21.01.2022

 

La Réunion – ein deutsch-französischer Schüleraustausch 2022

"Wie man mit viel Wille, dem nötigen Mut und Unterstützung seine Träume realisieren kann !"

 

Seit dieser Woche befindet sich die Schülerin Nhi Nuguyen (Klasse 9/3) auf der Südhalbkugel im französischen Übersee-Département la Réunion.

Nachdem es in den Jahren vor Corona an unserem Gymnasium regelmäßig einen Gruppenaustausch mit einer Schule auf la Réunion oder alternativ eine Sprachreise nach Paris/Toulouse gegeben hat, sind leider solche Sprachreisen seit 2020 nicht möglich und ein Ende dieser Situation nicht in Sicht.

Nicht zuletzt wegen der zum Winterfest oder im Französischunterricht geteilten Erfahrungsberichte und der tollen Bilder wählten viele Schülerinnen und Schüler Französisch als zweite Fremdsprache. Mit der Vorbereitung aus dem Sprachunterricht, der eigenen notwendigen Neugier und der Unterstützung seitens der Familie wollte nicht wenige Schülerinnen und Schüler diese Form des kulturellen und vorallem sprachlichen Austausches erleben. So auch Nhi, die im vierten Schuljahr die französische Sprache mit Freude und viel Erfolg an unserem Gymnasium lernt.

Als zum Schuljahresbeginn 2021/22 keine Änderung der aktuellen Corona Beschränkungen absehbar wurden, suchte Nhi nach anderen Möglichkeiten, ihren Traum vom deutsch-französischen Schüleraustausch zu realisieren. Von unserem Französischkollegium wurde sie dabei auf das sehr beliebte Brigitte-Sauzay-Programm hingewiesen, was sich in Sachsen an frankophile Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9/10 richtet. Für den Zeitraum von insgesamt ca. 6 Monaten besuchen sich die Austauschpartner(innen) gegenseitig in ihrem Heimatland und nehmen dort am Schullalltag, aber auch am Familienleben teil. Nach dem Ausfüllen aller Anträge und dem Einhalten der geforderten Aufenthaltsdauer im Ausland (in der Regel 3 Monate, davon mindestens 6 Schulwochen) fördert das Deutsch-Französische-Jugendwerk anteilig die dabei entstehenden Reisekosten unabhängig von Reiseziel und Transportmittel.

Nachdem sich Nhi über eine Annonce auf der Homepage des DFJ eine Austauschschülerin gesucht hatte, nutzte sie die letzten Wochen und Monate schon, sich mit ihrer Austauschschülerin und deren Familie per Mail, Whatsapp und Telefonat bekannt zu machen. Schnell sympathisierten die beiden Mädchen und nahmen sich die eigentlich normale Nervosität vor Reisebeginn. Außerdem wurden die Schuljahreskalender mit den verschiedenen Ferienzeiten und die beiderseiteigen Wünsche zur Reisezeit besprochen. Das Ergebnis ist der derzeitige Aufenthalt von Nhi von Mitte Januar bis Mitte April auf la Réunion und der unmittelbare Gegenbesuch ihrer französischen Austauschpartnerin von Mitte April bis Mitte Juli bei uns in Sachsen.

Nun wünschen wir Nhi erst einmal viele positive Erfahrungen und Erlebnisse bei ihrem Aufenthalt im Indischen Ozean. Nach abwechslungsreicher Anreise mit Wochenendaufenthalt via Paris, dem fast 12stündigen Flug Richtung Südhalbkugel und einer Woche Eingewöhnung in den Familienalltag (da noch Schulferien), beginnt am Montag, dem 24.01.2022 der sicherlich etwas unterschiedliche Schulalltag im Gymnasium von Sainte Marie im Norden der Insel. In den nächsten Wochen wird Nhi uns mit einigen Wortmeldungen an ihren Eindrücken und Erlebnissen teilhaben lassen und vielleicht so auch noch andere Schülerinnen und Schüler an unserem Gymnasium für ein derartiges Abenteuer begeistern.

Wer mehr über Möglichkeiten eines deutsch-französischen Schüleraustausches wissen, aber auch Grüße bzw. Fragen an Nhi loswerden möchte, kontaktiert gern unser Französischlehrerkollegium.

Merci beaucoup et bon courage Nhi! Nous sommes fiers de toi!

Ulf Seidel

Klassenlehrer Kl. 9/3

Französisch-/Sportlehrer

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. März 2022 10:57

Neues aus der Imker-AG: Es summt gewaltig…

Neues aus der Imker-AG: Es summt gewaltig…,

Der Sommer steht in den Startlöchern und unsere Bienen fühlen sich pudelwohl auf unserem schönen Schulgelände. Jeden Montag schlüpfen wir Jungimker mutig in unsere Schutzanzüge und erlernen unter der strengen Aufsicht von Herrn Hohmuth (betreuender Imker) die Grundbegriffe der Bienenwirtschaft. Ganz schön schwierig für uns: Beuten mit verschiedenen Lasuren streichen, Honigrähmchen zusammenbauen, Wachstafeln einlöten und natürlich die Bienen im Auge behalten. Aber wir lernen das, haben jede Woche wirklich eine Menge Spaß und sind ziemlich stolz auf Maja, Willy & CO.

Ein Blick in die Bienenbeuten zeigte in der letzten Woche, dass erste Völker bereits geteilt werden müssen und die Honigproduktion in vollem Gange ist. Unsere Schleuder steht bereit, die Gläser sind geputzt und wir warten gespannt darauf, dass der erste „Humboldt-Honig“ fließt.

Kräftige Unterstützung erhalten wir von der Schülerfirma „Honigbox“ (Klasse 8/3), die eng mit uns zusammenarbeitet und den wirtschaftlichen Teil der Imkerei schon gut im Griff hat: das Layout für die Etiketten wird entworfen, Mindestangaben recherchiert, Kosten und Verkaufspreise berechnet – da raucht der Kopf und es zeigt sich mal wieder, dass Mathe doch Sinn macht. J

Schaut regelmäßig auf unsere Hompage … nur so erfahrt ihr, wann der Bauwagen das erste Mal seine Pforten öffnet und leckerer Honig verkauft wird.

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 22. September 2021 12:44

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