Alexander-von-Humboldt Gymnasium Werdau
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Schule und Theater (KOST)

Theater-AG probt wieder

Mit Beginn des Wechsel- bzw. Präsenzunterrichts begann auch die Theater-AG wieder analog zu proben. Bis dahin haben wir uns jede Woche online zur Video-Konferenz getroffen und theoretische Grundlagen zur Entwicklung von Figuren erarbeitet. Auch das Prinzip der "Vier-Wände" kam neu hinzu und in ersten Spielübungen ausprobiert. Diese Form des Raumverständnisses bekam durch die Arbeit am Bildschirm eine neue Dimension, da nur die "Wand" zum Zuschauer existieren konnte. Der Rest war eine Art "nichts". Unsere Theater-AG hat ein paar Mitglieder eingebüßt, was aufgrund der langen Zeit der Abwesenheit und des Schulstresses verständlich ist, aber die restlichen Schülerinnen und Schüler traurig stimmte. Vor Ort steigt zum Glück die Anzahl der Nachwuchsschauspieler wieder leicht an, sodass wir an unserem Stück, welches jetzt noch nicht verraten wird, gut weiterarbeiten können.


Erste Rollen sind bereits verteilt, kleine Texte werden bereits erlernt, verbessert, umgeschrieben, teilweise auch wieder verworfen oder auch das Bühnenbild als solches, sowie erste Requisiten sind bereits auf der Bühne und im Textbuch zu finden.


Besonders schön ist eine gewisse Professionalisierung unserer Schauspieltruppe, die manch einem auch beruflich später viel nutzen wird. Welche Haltung nehme ich in dieser Situation ein? Wozu benötigt eine Figur eine "Backstory"? Was hat ist in einer Situation besser: geschriebener Text oder improvisierte Handlung? Warum ist es nötig Dinge auszuprobieren und wieder zu verwerfen?Was macht eine gute Rolle aus? Wie kann ich dem Stück eine Metaebene geben? Welche "Werkzeuge" benötigt man hierfür? Welche Besonderenheiten werden durch den Ort und die Zeit der Stücke benötigt?


All diese Themen und Fragen werden im Plenum diskutiert und in das Stück eingearbeitet.


Fortsetzung folgt....

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 08. Juni 2021 14:17

Improvisation gefragt

Theater im Teillockdown zu spielen bedarf einiger Improvisation. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte spielen und üben komplett mit Mundschutz. Das heißt, dass ein Großteil der schauspielerischen Tätigkeit, das mimische Spiel, verborgen bleibt. Die Kinder und Jugendlichen schulen ihren gegenseitigen Augenkontakt und eine überdeutliche Körpersprache - beides wichtige Elemente der Schauspielkunst. Wir versuchen das beste aus der Situation zu machen. Aktuell werden „aufeinander aufbauende“ Standbilder geübt. Dabei spielen die situationsbezogenen Gedanken eine große Rolle. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler für den „Überraschungsmoment“ sensibilisiert. D.h. Personen werden im Dialog in unerwartete Situationen katapultiert und müssen dann eine kreative, gestische Reaktion zeigen.

Theater in Zeiten von Corona

Reaktion: Stimme/Körper

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 09. Dezember 2020 13:53

Theater-AG

Inmitten der Coronakrise und der Schulschließungen in Sachsen bekam das Gymnasium Werdau eine sehr gute Nachricht: Im Auswahlverfahren für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Theater hat unsere Schule mit ihrem Konzept zur Einbindung eines Schultheaters in den Unterrichtsalltag die Jury überzeugen können! Damit zählen wir sachsenweit zu den 6 Schulen im Schuljahr 2020/21 und 2021/2022, welche sich über eine sogenannte KOST freuen dürfen:

KOST möchte mehrjährige, intensive und somit nachhaltige Kooperationen zwischen Schulen und freien Theaterkünstler*innen und Theaterpädagog*innen aus ganz Sachsen beleben und unterstützen. Dabei sollen insbesondere Schulen in ländlichen Gegenden gefördert werden. Schulen können dadurch die Arbeit innerhalb des Neigungskurses, des künstlerischen Profils oder der Theater AG bereichern und erfolgreich voranbringen. Schule und KünstlerIn arbeiten zwei Jahre zusammen. In dieser Zeit profitieren Lehrer*innen und Schüler*innen von den Erfahrungen und dem Wissen professioneller Theatermacher*innen. (aus: https://www.kost-sachsen.de/kooperation/)

Die gemeinsame Arbeit mit Gabriele Bocek (Mondstaubtheater Zwickau) hat bereits am 14.9. 2020 innerhalb der Theater – AG begonnen. Unser Probenort bildet dabei das künstlerische Profilzimmer sowie die Aula im Haus I. Bisher haben sich ca. 20 Schülerinnen und Schüler bei dem GTA-Angebot angemeldet. Dabei sind von Klasse 5-10 zahlreiche Theaterbegeisterte, die gerade als Schauspielgruppe zusammenwachsen.

In den ersten Wochen haben wir uns an die Bühne als Raum angenähert und erste Warm-ups ausprobiert. Anhand (vermeintlich) einfacherer Übungen wurden Konzentration und Fokussierung geübt. Auch die für den Schauspieler so wichtige „neutrale Haltung“ haben wir mehrfach ausprobiert. In der letzten Stunde vor den Ferien haben die Schülerinnen und Schüler eine erste Methode erlernt, wie man schnell, effektiv und mit viel Spaß eine Tanzchoreographie entwickeln kann.

Nach den Herbstferien nähern wir uns langsam dem ersten Theaterstück an.

 

Fortsetzung folgt…

Frau Bohne

 

Bild 1: Raumwahrnehmung (nach Maike Plath)

 

Bild 2: Entwicklung einer Tanzchoreographie

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 14. Oktober 2020 13:35

Schule und Theater

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 22. September 2020 17:13

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