Am Dienstag erhielt unser Gymnasium besonderen Besuch: Im Rahmen des Ethikunterrichts beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7/1 und 7/2 intensiv mit den Themen Wohnungslosigkeit und Straffälligenhilfe. Zu Gast waren Frau F. Schwarze von der Wohnungsnotfallhilfe sowie Frau C. Grundt von der Straffälligenhilfe der Diakonie Westsachsen.
Frau Schwarze verdeutlichte den Jugendlichen den Unterschied zwischen Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit und zeigte auf, wie schnell Menschen – aus ganz unterschiedlichen Gründen – in solche Situationen geraten können. In der anschließenden Diskussion wurde auch erörtert, was jeder Einzelne tun kann, um Betroffene zu unterstützen. Besonders betont wurde dabei der respektvolle Umgang mit wohnungslosen Menschen – denn Wertschätzung und Würde sind Grundvoraussetzungen für ein menschliches Miteinander.
Frau Grundt stellte die Arbeit der Straffälligenhilfe vor. Sie erklärte anschaulich, für wen sie tätig ist, welche Formen von Haft es gibt und welche Herausforderungen eine gelingende Resozialisierung begleiten – oder auch scheitern lassen können.
Die Schüler zeigten großes Interesse und stellten viele Fragen, die von Frau Schwarz und Frau Grundt mit viel Einfühlungsvermögen und Sachkenntnis beantwortet wurden.
Ein herzliches Dankeschön an die Diakonie Westsachsen für diesen bereichernden Einblick in zwei gesellschaftlich wichtige Arbeitsfelder. Die Begegnung hat viele zum Nachdenken angeregt – und sensibilisiert für Themen, die oft am Rand der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen, aber mitten unter uns Realität sind.
geschrieben: E. Winkelmann (FL Ethik 7/2)






