- Geschrieben von: Bender, W.
Ein Konzert für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 6 des AvHG
Es ist nicht alltäglich, dass Schüler in so großer Anzahl ein Konzert besuchen können und dabei am Schulort Werdau verbleiben. Meinungen und Eindrücke zu diesem außergewöhnlichen Vormittags-Event wurden von den Schülern zu Papier gebracht und auch an die Vogtland Philharmonie gerichtet.
Fachschaft Musik
„Nussknacker“ in der Stadthalle „Pleißental“
Am Dienstag, dem 03.03.2026, wurden in der Stadthalle „Pleißental“ Ausschnitte aus der Nussknacker-Suite op. 71a des Komponisten Peter Tschaikowsky von der Vogtland Philharmonie aufgeführt. Im Publikum saßen Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 und 6 unseres Gymnasiums.
Die Klasse 5/2 fand das Stück großartig. Uns begeisterte, dass so viele verschiedene Instrumente vorgestellt wurden und dass man so unterschiedliche Klänge hören konnte. Da der „Nussknacker“ im Musikunterricht behandelt wurde, war es für die Schüler ein schönes Erlebnis, die Suite live durch das Orchester zu hören. Zusätzlich erzählte der Dirigent die Geschichte von Marie, der Besitzerin des Nussknackers und stellte den Schülern Fragen. Auch das fand die Klasse 5/2 abwechslungsreich und interessant. Besonders spannend wirkte die Entstehungsgeschichte der Suite auf uns. Diese war uns Schülern bisher noch nicht bekannt. Somit war der Auftritt der Vogtland Philharmonie nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich.
Abschließend kann man sagen, dass alle Meinungen zur Nussknacker-Suite positiv ausgefallen sind. Es war ein großer Erfolg.
Cornell Naundorf Kl.5/2
Am 03.03.2026 verzauberte uns das Spiel der Vogtland Philharmonie mit der Suitemusik des Nussknackers. Die meisten kannten diese Stücke, aber beinahe niemand kannte alle Instrumente. Daher erklärte uns der Dirigent des Orchesters, an welchen Stellen des Werkes welches Instrument verwendet wird, wie es sich anhört und wie es aussieht. An vielen Stellen durften wir Fragen stellen und bekamen Antworten darauf. Dadurch wurden wir mit in das Konzert einbezogen und uns wie in der Schule zum Nachdenken gebracht, nur dass es mehr Spaß gemacht hat, als dazusitzen und zuzuhören. So macht Lernen Spaß. Die Leichtigkeit, mit der die Instrumentalisten ihre Instrumente spielten, faszinierte uns gemein.
Am Anfang gingen wir mit einer leicht angespannten Miene in die Pleißentalhalle hinein und mit einem Lächeln und mehr Wissen hinaus.
Es wäre schön, wenn wir die Vogtland Philharmonie noch einmal hören könnten.
Klassensprecherin der Kl. 6/3 Lillian
Liebe Mitglieder der Vogtland Philharmonie,
vielen Dank für Ihre Aufführung vom Nussknacker. Uns hat das Konzert sehr gut gefallen. Besonders toll fanden wir, dass Sie viele verschiedene Stücke gespielt haben. So konnten wir die Instrumente gut hören und besser kennenlernen. Es war auch spannend, dass Sie am Anfang noch nicht gleich verraten haben, was in der Geschichte passiert. Dadurch haben wir die Geschichte erst später richtig verstanden.
Außerdem fanden wir es super, dass Sie sich Zeit für unsere Fragen genommen haben. Man hat gemerkt, wie viel Arbeit und Übung hinter so einer Aufführung steckt. Das Orchester klang beeindruckend und sehr harmonisch. Am großen Applaus am Ende hat man gemerkt, dass es dem Publikum gefallen hat. Wir fanden es auch schön, dass wir einen Flyer bekommen haben. Insgesamt war die Aufführung sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.
Ein paar kleine Dinge könnte man vielleicht noch verbessern. Manchmal waren die Erklärungen etwas lang. Auch könnten Sie weitere Stücke vorstellen, die nicht so bekannt sind.
Insgesamt hat uns Ihre Aufführung sehr gut gefallen. Vielen Dank für die schöne musikalische Erfahrung.
Mit freundlichen Grüßen
die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/3,
Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Werdau
Am 03.03.2026 durften wir an einem Konzert der Vogtland Philharmonie teilnehmen.
Auf dem Spielplan stand: Peter Tschaikowskis „Nussknacker - Suite“. Die meisten von uns waren skeptisch, ob ihnen das Stück gefallen kann, weil Orchestermusik für uns klischeehaft eher etwas für ältere Menschen ist. Wir waren dann aber positiv überrascht, dass die Musik wesentlich lebhafter war als erwartet.
Das Konzert war dadurch einzigartig, dass es kein reines Vortragsstück war, sondern auch die Entwicklung desselben beschrieben wurde.
Der Dirigent stellte uns verschiedene Instrumente, welche Peter Tschaikowski verwendet hat, vor, sowie deren Wirkung in der Komposition. Durch die verschiedenen Kombinationen der Instrumente kann man verschiedene Stimmungen zum Ausdruck bringen. Das fanden wir alle sehr interessant und spannend.
Besonders begeistert hat vielen das Fagott, das einen sehr tiefen und reinen Klang hat. Beim arabischen Tanz unterstützt es mit seiner dunklen Klangfarbe die orientalische Stimmung.
Sehr schön fanden wir hingegen, dass wir auch während der Veranstaltung Fragen stellen durften, auf die gleich eingegangen wurde.
Alles in allem kann ich sagen, dass es ein gelungenes Programm war und ich weitere Veranstaltungen dieser Art für andere Musikstücke gerne besuchen würde.
Stellvertretende Klassensprecherin Rahel Linke 6/2

- Geschrieben von: Bender, W.
Klangvoller Frühling in der Stadthalle Pleißental
Das Alexander von Humboldt Gymnasium Werdau begeistert mit Chor, Solisten und Rockband bei seinem Frühlingskonzert am 03. März 2026
Als sich am Dienstag, dem 03. März 2026, die Türen der Stadthalle Pleißental in Werdau öffneten, war sofort spürbar: Dieser Abend würde mehr sein als ein gewöhnliches Schulkonzert. Eine Stunde Musik stand auf dem Programm und doch sollte sie reichen, um das Publikum mitzunehmen auf eine Reise durch Klangfarben, Generationen und Emotionen. Den Auftakt gestaltete der Schulchor mit zwei Liedern, die den Raum von der ersten Minute an mit Wärme erfüllten. Noch bevor ein offizielles Wort gesprochen war, hatten die Stimmen bereits eine Atmosphäre geschaffen, die Nähe und Gemeinschaft atmete. Präzise, ausdrucksstark und mit sichtbarer Freude am gemeinsamen Singen setzten sie den ersten Glanzpunkt des Abends. Erst danach betraten Hannah Gaidies und Julian M. Köhler die Bühne. Mit Charme, Witz und spürbarer Souveränität begrüßten sie das Publikum. Ihre Moderation war lebendig und herzlich, zugleich strukturiert und verbindend. Sie verstanden es, Übergänge nicht nur anzukündigen, sondern ihnen Bedeutung zu verleihen. Es folgten die instrumentalen Beiträge, Solistinnen, Solisten und Duette, die eindrucksvoll zeigten, welche musikalische Vielfalt am Alexander von Humboldt Gymnasium zuhause ist. Am Klavier entstanden zarte, perlende Klangbilder, eine Flöte ließ helle Melodielinien durch den Saal schweben, und das Alt Saxophon erfüllte den Raum mit seinem warmen, samtigen Ton. Jeder einzelne Auftritt war ein Moment der Konzentration und des Mutes, getragen von Hingabe und spürbarer Leidenschaft. Mitten in diese feinsinnigen Augenblicke brach die geballte Energie der Schulband „Mad Potatoes“ herein. Mit „Best of You“ von den Foo Fighters wurde es kraftvoll und elektrisierend. Gitarrenriffs schnitten durch den Raum, das Schlagzeug trieb unaufhaltsam voran. Spätestens bei „Paranoid“ von Black Sabbath war der Saal von rhythmischer Energie durchzogen. Im weiteren Verlauf übernahm der Chor „Happy Voices“ die Bühne. Die Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klassen begeisterten mit „Forever Young“ von Alphaville. Mit „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“, komponiert von Uwe Fahrenkrog-Petersen, brachten sie Schwung und Leichtigkeit auf die Bühne. Noch einmal kehrten die „Mad Potatoes“ zurück, bevor sich zum großen Finale alle musikalischen Kräfte vereinten. Schulchor, „Happy Voices“ und die Schulband standen schließlich gemeinsam auf der Bühne und stimmten „Wind of Change“ von Klaus Meine an. In diesem Moment verschmolzen Stimmen und Instrumente zu einem beeindruckenden Klangkörper. Als die letzten Töne verklangen, erhob sich langanhaltender Applaus. Diese eine Stunde war wie ein musikalischer Frühling: lebendig, vielstimmig und voller Hoffnung, ein Abend, der in Erinnerung bleiben wird.
L-M. Engert, Stadtverwaltung Werdau
- Geschrieben von: Bender, W.
Wenn man eine Chance geboten bekommt, sollte man sie nutzen. Und das taten wir. 51 Schüler der Klassenstufen 8-11 fuhren mit ihren Fachlehrerinnen zu einer Aufführung von Mozarts „Zauberflöte“ am 02.03.2023 nach Dresden in die Semperoper. Vorausschauend mit etwas zeitlicher Reserve eingeplant, starteten wir um 8:30 Uhr in Werdau mit dem Busunternehmen Hühn in die Landeshauptstadt. Wie es der Zufall wollte, wurden wir auf der Autobahn von der BALM einer ausführlichen Kontrolle unterzogen. Alles ok. Nur gut, dass wir Zeit einplanten, denn genau mit dem Vorklingeln zum Opernbeginn betraten wir die ehrwürdige Semperoper. Nun galt es fix auf die Plätze zu gelangen- und wir schafften es gerade so. Die Aufführung wurde absolut dem Ruf der Semperoper gerecht. Hier Eindrücke und Meinungen einiger unserer Schüler: FS Musik
Trotz Startschwierigkeiten auf der Hinfahrt war es ein gelungener Ausflug. Das Bühnenbild war modern, aber trotzdem sehr passend, und auch die gesanglichen Leistungen waren hervorragend. Die Kostüme der drei Dienerinnen der Königin der Nacht fand ich besonders gut. Ida Theuring, 9/1
Das Bühnenbild war großartig. Die Handlung war zum Teil langweilig. Die Sänger haben sehr gut gesungen. Es war auf jeden Fall ein Erlebnis. Hanna Söllner, 9/1
Sehr schönes Erlebnis, wunderschönes, altes Gebäude. Der Gesang kam in diesem Gebäude besonders zur Geltung. Das Bühnenbild war modern gestaltet. Es wurden Lichteffekte und schöne Requisiten eingesetzt. Das machte es zu einem einzigartigen Erlebnis. Elias Trinks, 9/1
Die Kostüme und das Schauspiel haben sehr gut die einzelnen Charaktere der Rollen dargestellt. Dominik Seidel, 9/1
Meiner Meinung nach war der Ausflug zu der Semperoper ein sehr tolles Erlebnis. (….) Besonders gefallen haben mir die Kostüme & das moderne Bühnenbild, ebenso der erstaunliche Gesang. Magdalena Allnoch,9/1
Mich hat der Auftritt der Königin der Nacht sehr erstaunt. So hohe Töne zu treffen ist wirklich ein Talent und erfordert natürlich auch viel Übung. Man hat bei diesem Opernspiel gesehen, wie viel man durch das Zusammenspiel von Instrumenten, Singen, Schauspielen und Performance zaubern kann. Cosima Kraus, 8/2
Musikunterricht- mal anders: Obwohl ich anfangs nicht mitfahren wollte, war es doch ein einzigartiges Erlebnis. Die Semperoper ist ein sehr schönes Haus mit sehr guter Akustik. Niklas Förster, 9/1
Die Fahrt in die Semperoper war eins meiner schönsten Erlebnisse in meiner bisherigen Schulzeit. Dabei haben mich vor allem der Gesang und die szenische Darstellung überzeugt, weshalb ich mich immer gern an diesen Tag zurückerinnern werde. Tobias Negwer, 9/1
Ich fand es sehr schön, da die Opernaufführung gut inszeniert war. Faszinierend war auch, wie man mit wenigen Requisiten eine so gute Wirkung erzielen kann. Emil Sonntag, 9/1
Es war mein erster Opernbesuch. Ich fand das Operngebäude an sich sehr prachtvoll und sehr sauber. Die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich . Im Stück haben mich die verschiedenen Charaktere und dessen musikalische Darstellung sehr beeindruckt und auch interessiert. Sally Knöchel, 8/2
Eine Erfahrung: Die „Zauberflöte“, das Orchester und die Sänger*innen großartig. Leider musste man schon fast die Augen schließen bei der Gestaltung und der „Kostüme“. Jeans und Turnschuhe passen einfach nicht! Sehr schade. Sonst war es in diesem zauberhaften Gebäude mit dem äußerst freundlichen Personal wunderbar. ohne Name
Mir ist aufgefallen, dass keiner der Darsteller ein Mikrofon hatte. Pure Gesangskunst und ein guter Klang durch den Schall des Operngebäudes. Mir hat vor allem Papageno gefallen, da seine musikalische Darstellung und seine Charakterisierung sehr gut gelungen ist. Laura Fülle, 8/2
Der Bühnenaufbau und auch das Gebäude haben mich sehr beeindruckt. Ich fand das ganze Stück sehr abwechslungsreich und spannend gehalten, auch für junge Leute. Es war vieles dabei, was den Besuchern ein Lachen und auch ein Staunen aufs Gesicht gezaubert hat. Klara Neumann, 8/2







- Geschrieben von: Bender, W.
Gymnasiasten unserer Schule „Alexander von Humboldt“ beteiligten sich am 27. April 2019 am Frühlingskonzert des neu formatierten Gesangsvereins zu Langenbernsdorf. In der vergangenen Zeit bildete sich eine Kooperation zwischen den verschiedenen Einrichtungen heraus. Liedermeister und Dirigent Michael Pauser arrangierte Titel wie „Über sieben Brücken musst du gehn“ oder stellte uns Mozarts Motette „Ave verum corpus“ zur Verfügung, die wir selbst zu unserem eigenen Frühjahrskonzert im Chor des Gymnasiums interpretieren durften. So war es naheliegend, dass wir die Langenbernsdorfer Sängerinnen und Sänger bei ihrem Highlight unterstützen. Es war ein großartiges Erlebnis von sehr hohem Niveau. Leider waren einige Sängerinnen und Sänger aufgrund der gerade zu dieser Zeit stattfindenden Englandfahrt und geplantem Urlaub mit den Eltern verhindert.
Recht herzlichen Dank an alle Beteiligten bei diesem Event.
C. Nicolaus







