- Geschrieben von: Bender, W.
Motorentests, spannende Experimente mit Plasma oder das Löten komplexer elektrischer Schaltungen bilden nur einen kleinen Themenbereich des diesjährigen Spezialistenlagers Physik ab. Bei sommerlichen Temperaturen nahmen insgesamt fünf Schüler der 10. Klassenstufe sowie Herr Schröter als Fachlehrer für Physik an der Veranstaltung vom 26.05. bis 27.05. in der Sportschule Werdau teil. Neben unseren Schülern sorgten auch viele andere Jugendliche und Physiklehrkräfte vom Gymnasium Crimmitschau sowie Kirchberg für zwei interessante und abwechslungsreiche Tage.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller fünf Projekte stürzten sich die physikbegeisterten Jugendlichen bereits am Dienstagnachmittag in die Arbeit. Betreut wurden sie dabei durch verschiedene Kollegen der beteiligten Gymnasien sowie der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
Das Spektrum der Workshop-Themen ließ dabei keine Wünsche offen. Während einige Gruppen zunächst theoretische Überlegungen anstellten, begann in anderen Gruppen gleich die praktische Arbeit.

Angetrieben von der Begeisterung um ihre Simson-Mopeds untersuchten vier unserer Schüler zunächst die Leistung eines kleineren Elektromotors bevor am Folgetag das eigentliche Highlight auf dem Plan stand: der Prüfstand der WHZ. Betreut von drei Fachleuten der westsächsischen Hochschule konnten die Jungen auf dem Prüfstand die Maximalleistung ihres Mopedmotors experimentell herausfinden. Der Spitzenwert lag bei 7 PS, während normale Simson-Motoren ca. 2 bis 3 PS liefern. Darüber hinaus erhielten die Schüler Erläuterungen zur physikalischen Funktionsweise eines Motors und zur Aerodynamik.

Auch zog es einen Schüler unseres Gymnasiums ins Forschungslabor. Nachdem sich am Dienstag noch mit der Theorie zu dem vierten Aggregatzustand beschäftigt wurde, bekam er am Mittwoch selbst die Gelegenheit in einem Labor der WHZ mit kaltem Plasma Oberflächen zu bearbeiten. Mehrere Oberflächen konnten dabei so verändert werden, dass diese wasserabweisende Eigenschaften bekamen. Darüber hinaus beschäftigen sich andere Gruppen mit Elektromotoren, wo man ein Modell nachbaute, sowie dem Löten elektrischer Schaltungen. So konnten bereits nach kurzer Einübungsphase erste Schaltungen aus Halbleiterbauteilen, wie LEDs, und Widerständen hergestellt werden. Im späteren Verlauf des Spezialistenlagers standen dann ein elektronsicher Würfel oder ein Glücksrad, in dem Dioden, Transistoren oder Kondensatoren verbaut waren, auf dem Programm. Optische Täuschungen standen in der fünften Gruppe ebenfalls im Fokus, hierbei wurden selbst Fotos und Exponate erstellt und diese mit physikalischem Hintergrund belegt.
Neben der Arbeit an den unterschiedlichsten Projekten in Kleingruppen wurden alle Teilnehmer kulinarisch durch ein vielfältiges Speiseangebot und durch das Sommerwetter verwöhnt, welches in den Pausen und nach getaner Arbeit ausgiebig genossen wurde.
Wir möchten an dieser Stelle herzlich dem Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitschau danken, welches erneut die Planung übernahm. Ein großer Dank gilt auch der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für die finanzielle Unterstützung, der Sportschule Werdau für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, sowie der WHZ Zwickau bei der Durchführung zweier Projekte.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr und hoffen, dass auch im Schuljahr 2026 / 27 wieder angehende Physiker ihr Können unter Beweis stellen können.
- Geschrieben von: Bender, W.
Erneute Teilnahme am Finale der Sächsischen Physikolympiade
Auch in diesem Jahr können wir wieder stolz auf unsere jungen Physiker sein. Nachdem im letzten Jahr schon Laura Schmiedel ins Landesfinale eingezogen ist, erreichte diese Leistung in diesem Jahr auch Leopold Tresch, Klasse 10/1. Leopold wird neben dem Spezialistenlager im Mai, im April am Landesfinale teilnehmen und hauptsächlich gegen Schüler aus Spezialschulen antreten. Leopold erreicht diese Leistung durch ein außerordentliches Talent und seine Fähigkeit, sich komplexe physikalische Vorgänge eigenständig zu erarbeiten. Diese Leistung gibt uns Ansporn, die MINT-Förderung in den nächsten Jahren ausbauen zu können. Wir drücken Leopold alle Daumen!
Die Fachschaft Physik im Namen der gesamten Schulgemeinschaft.

- Geschrieben von: Kallmeyer, P.
Am 28.01.2026 fand der Unterricht im Leistungskurs Physik 11 etwas anders statt. Statt nur einem Lehrer standen Prof. Herbst von der Fakultät Elektrotechnik der WHZ und zwei Laboringenieure vor dem Kurs. Untersuchungsgegenstand waren Kondensatoren – von ganz kleinen bis ganz großen Kapazitäten. Die Energiespeicherung der aus der Technik nicht wegzudenkenden Bauelemente stand im Fokus. Natürlich wurde auch über Einsatzgebiete philosophiert und die Notwendigkeit der Kondensatoren in den Gerätschaften in Abgrenzung zu Akkus diskutiert. Eindrucksvoll war auch die elektrotechnische Erklärung dazu, dass in einer E-Zigarette mittlerweile mehr Rechentechnik enthalten ist als die Amerikaner 1969 für die Mondmission mit Apollo 11 zur Verfügung hatten.
- Geschrieben von: Bender, W.
Wie auch im letzten Jahr können sich zwei Schüler unserer Schule über eine Einladung zur 2. Stufe der Sächsischen Physikolympiade in Chemnitz freuen. Lina Söllner und Leopold Tresch (beide Klasse 10/1) konnten sich im Hausaufgabenwettbewerb mit herausragenden Ergebnissen gegen Ihre Mitbewerber durchsetzen. Sie zeigten dabei sowohl experimentelle Fähigkeiten als auch theoretische Fertigkeiten.
Die Qualifikation für die Endrunde findet erneut an der TU Chemnitz statt. Wir wünschen Lina und Leopold maximale Erfolge.
Wir hoffen sehr, dass dieser Erfolg auch in den kommenden Jahren viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule motiviert, an naturwissenschaftlichen Wettbewerben teilzunehmen und zu zeigen, dass es auch in Werdau engagierte und leistungsstarke Nachwuchsnaturwissenschaftler gibt.
Fachschaft Physik
- Geschrieben von: Bender, W.
2. Stufe der Sächsischen Physikolympiade am 13.03.2025 in Chemnitz
Auch dieses Mal wurde unsere Schule zur zweiten Stufe der Sächsischen Physikolympiade durch zwei Teilnehmer vertreten. Laura Schmiedel (10/2) und Till Orlich (9/1) stellten sich der Herausforderung in einem Wettbewerb, der sowohl experimentelle Fähigkeiten verlangte als auch Wissen, dass über den eigentlichen Lehrplan hinausgeht. Insgesamt waren 170 Teilnehmer der Klassenstufen 6 bis 10 zum Wettbewerb an die TU Chemnitz eingeladen. Nach dem Wettbewerb selbst, konnten die Schülerinnen und Schüler das Mittagessen in der Mensa genießen, sich mit Gleichgesinnten austauschen und warteten vor allem gespannt auf die Ergebnisse. Die Wartezeit wurde durch einen Vortrag verkürzt, indem ein intensiver Einblick in die Quantenphysik gegeben wurde.
Der krönende Abschluss dieses Tages bildete die Siegerehrung. Wir freuen uns sehr darüber, dass wie auch im letzten Jahr, Laura Schmiedel eine Einladung zur 3. Stufe am 11.04./12.04.2025 nach Chemnitz erhielt und gratulieren ihr zu dieser hervorragenden Leistung. Sie ließ dabei auch Schüler der Spezialschulen hinter sich, welches ein grandioses Ergebnis darstellt. So bleiben wir guter Hoffnung, dass auch in den nächsten Jahren sich viele Schüler unserer Schule beteiligen und zeigen, dass es auch im kleinen Werdau viele gute Naturwissenschaftler gibt.
Fachschaft Physik









